Better than
chicken.*

Was tun wir als Unternehmen, um unseren Fußabdruck zu verringern?

Biss für Biss in eine bessere Welt.

Energie

Bei der Planung und Ausstattung unserer neuen Produktionsstätte in Kemptthal haben wir uns das Ziel gesetzt, letztendlich energieautark zu sein. Und zwar so:

  • Erstens sorgen wir dafür, dass keine Energie verschwendet wird. Wir verwenden die in unserem Produktionsprozess entstehende Wärme zur Beheizung unserer Büros und anderer Teile des Gebäudes.
  • Zudem planen wir die Installation von Solarpanels auf dem Dach unseres Gebäudes. Und wenn diese nicht ausreichen, haben wir die Möglichkeit, weitere auf einem nahegelegenen, nach Süden ausgerichteten Hügel anzubringen (Wir geben zu: Es ist in Kemptthal nicht immer sonnig).
  • Außerdem verwenden wir 100 % erneuerbare Energie aus der Schweiz, bis die Solaranlagen in Betrieb sind und wir bis 2022 – wenn alles nach Plan geht – energieautark werden.
Verpackung

Die gute Nachricht zuerst: Die Kühltasche, in der wir liefern, besteht aus Recyclingpapier und ist zu 100 % recycelbar. Die Kühlpads sind mit Leitungswasser gefüllt und können einfach in die Spüle entleert werden. Die Einzelhandelsverpackung erwies sich schon als etwas schwieriger: Bisher haben wir noch keine überzeugende Lösung gefunden, mit der wir ganz auf Plastik verzichten können.

Weshalb ist das so?

Nun, unsere Verpackungen müssen das Produkt angemessen schützen und seine Haltbarkeit maximieren. Andernfalls würde mehr von unserem Produkt in den Müll wandern. Dies zu vermeiden, hat für uns oberste Priorität. Denn jede Reduktion unseres ökologischen Fußabdrucks durch Verpackungsoptimierungen würde durch die Ressourcen-Verschwendung, die das Wegwerfen des fertigen Produkts mit sich bringt, mehr als nur zunichte gemacht. Wir bleiben aber dran und suchen weiter nach besseren Lösungen. Zum Beispiel versuchen wir derzeit, die Haltbarkeit unserer Produkte auf natürliche Weise zu verlängern, was uns mehr Freiheit bei der Wahl der Verpackungsmaterialien geben könnte.

Hast du vielleicht noch eine Idee? Wir wollen sie hören!

Innovation

Als Foodtech-Start-up, das neue Grenzen erkundet, ist Innovation das, was uns ausmacht. Nur durch Innovationen können wir auch einen echten Beitrag zu einem nachhaltigeren Lebensmittelsystem leisten. Je mehr Menschen wir davon überzeugen, Tierfleisch (zumindest gelegentlich) durch unsere köstlichen Produkte zu ersetzen, desto mehr Treibhausgas-Emissionen und Wasser sparen wir ein und desto mehr Tierleben retten wir. Aus diesem Grund legen wir großen Wert auf Forschung und Produktentwicklung. Wir experimentieren ständig mit verschiedenen pflanzlichen Proteinen und Texturierungstechniken und sind in unserem Element, wenn wir darüber nachdenken, welches Produkt wir als nächstes auf den Markt bringen. Wir sind überzeugt: Letztlich kommt es darauf an, vielfältige Möglichkeiten anbieten zu können, damit die Reduktion des Konsums von tierischem Protein immer leichter fällt. Und außerdem können wir Herausforderungen nicht widerstehen.

Wir machen eine Wissenschaft draus.

Ressourcen-Effizienz 

Wir bei Planted glauben daran, dass knappe Ressourcen sparsam und verantwortungsvoll eingesetzt werden müssen. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Produktionsprozesse zu optimieren und Verschwendung zu vermeiden, wo immer es möglich ist. So haben wir kürzlich ein Projekt abgeschlossen, das es uns ermöglicht, Ausschuss aus unserer Produktion wiederzuverwerten. Solcher Ausschuss entsteht, wenn unsere Maschinen noch nicht vollständig aufgeheizt sind oder wenn Teile des Produkts nicht unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen – z. B. wenn sie zu klein sind. Mit dem neuen Verfahren konnten wir die Verluste um über 80 % reduzieren.

Circularity 

Durch Upcycling von Nebenprodukten aus anderen Lebensmittel-Wertschöpfungsketten tragen wir zu einem nachhaltigeren Lebensmittelsystem bei. Unser planted.pulled beispielsweise enthält Mehl aus Sonnenblumenpresskuchen – dem hochwertigen Nebenprodukt der Sonnenblumenöl-Produktion. Toll daran ist, dass die Verwertung dieser Presskuchen für die menschliche Ernährung nicht nur aus Sicht der Kreislaufwirtschaft sinnvoll ist: Die Presskuchen sind auch reich an Makro- und Mikronährstoffen. Ganz zu schweigen davon, dass das Ergebnis köstlich ist. Aber das ist erst der Anfang. Wir arbeiten mit Lieferanten und Forschungseinrichtungen zusammen, um in Zukunft in diesem Bereich noch mehr möglich zu machen.

Team & Gemeinschaft  

Bei all unseren Interaktionen legen wir besonderen Wert auf Fairness und Respekt. Dies sind die Grundsätze, die wir alle täglich leben. Konkret bedeutet das:

  • Um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebensgewohnheiten Rechnung zu tragen, können fast alle Arbeitsplätze bei Planted in Teilzeit ausgeübt werden und die Arbeitszeiten sind flexibel.
  • An unserem Produktionsstandort steht die Sicherheit immer an erster Stelle. Wir bewerten die Risiken, führen Maßnahmen zur Risikominderung ein und konzipieren spezielle Sicherheitsschulungen. Wir verfolgen und analysieren Unfälle und „Beinaheunfälle“ und setzen unsere Erkenntnisse um, damit sich Ähnliches nicht wiederholt.
  • Wir unterstützen die Weiterentwicklung unserer Teammitglieder und beteiligen uns finanziell an Weiterbildungen.
  • Außerdem legen wir besonderen Wert auf die psychische Gesundheit. Alle unsere Teammitglieder haben Zugang zu kostenloser und vertraulicher Beratung und Coaching durch Experten.
Partner   

Bei der Auswahl unserer Lieferanten ist neben Qualität eines unserer wichtigsten Kriterien, dass unsere Lieferanten der Nachhaltigkeit ebenso hohe Priorität einräumen wie wir. Wir wollen keine Geschäfte mit Unternehmen machen, die unsere Werte nicht teilen. Das bedeutet, dass wir unsere Partner in Bezug auf beispielsweise Nachhaltigkeitsthemen systematisch evaluieren und den Dialog mit ihnen suchen – beispielsweise mittels Lieferantenfragebögen.

Zudem legen wir Wert darauf, woher unsere Zutaten stammen. Wo immer es die Qualität erlaubt, entscheiden wir uns für lokale Zutaten. Im Moment bedeutet das, dass unser Rapsöl und das Wasser aus der Schweiz und die Erbsen aus Europa stammen. In Zukunft möchten wir auch pflanzliche Proteine aus lokaler Produktion verwenden. Damit wir diese künftig in der nötigen Qualität und Quantität beziehen können, arbeiten wir aktiv mit den relevanten Akteuren in der Schweiz zusammen.