Better than
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Was tun wir als Unternehmen, um unseren Fußabdruck zu verringern?

Energie & Wasser

Bei der Planung und Ausstattung unserer neuen Produktion im Kemptthal in der Schweiz wollten wir von Anfang an eine smarte Infrastruktur schaffen, um den ökologischen Fußabdruck unseres Betriebs möglichst klein zu halten.

Erneuerbare Energie

Wir nutzen 100 % Schweizer Wasserkraft für unsere Produktion und unsere Büros in der Schweiz. Und um sicherzustellen, dass keine Energie verschwendet wird, führen wir die im Produktionsprozess entstehende Wärme zurück und nutzen diese zur Beheizung unserer Büros und anderer Teile des Gebäudes. Wir prüfen den Besten uns zur Verfügung stehenden grünen Energiemix und wollen die Stromversorgung mit unseren eigenen Solarpanelen auf einem nahe gelegenen Südhang ergänzen. Wir halten euch hierfür auf dem Laufenden!

Wasser sparen: Tropfen für Tropfen

Wir gehen sorgsam mit Ressourcen um und verbrauchen nur so viel, wie nötig. In unserer Produktion wird Wasser hauptsächlich als Zutat für unsere Produkte und für die Reinigung verwendet. Wir verbrauchen nur so viel wie nötig, um unsere Reinigungsroutine, mit den höchsten Ansprüchen an Hygiene einzuhalten. Um den Wasserverbrauch so weit wie möglich zu reduzieren, haben wir im gesamten Unternehmen Maßnahmen zur Wassereinsparung getroffen. Ausserdem haben wir einen Abwassersammeltank installiert in dem wir das Abwasser aus der Produktion sammeln, mischen und mithilfe des pH-Wert neutralisieren, somit kann es gefahrlos in das Abwassersystem gelangen.

Verpackung

Unsere Verpackungen müssen das Produkt angemessen schützen und seine Haltbarkeit maximieren. Andernfalls würde mehr von unserem Produkt in den Müll wandern. Dies zu vermeiden, hat für uns oberste Priorität. Bei Planted geht es darum, innovative Lösungen zu finden, wie zum Beispiel für die Verpackung unseres Webshops. Die Kühltasche, in der wir versenden, besteht aus Recyclingpapier und ist zu 100 % wiederverwertbar, und die Kühlpads sind mit Leitungswasser gefüllt, das einfach in die Spüle abgelassen werden kann.

What`s new?

Im Januar 2022 haben wir für unsere Einzelhandel Verpackung in der Schweiz auf 80% recyceltes PET (rPET) umgestellt und verwenden weiterhin FSC-zertifizierten Karton. Das rPET-Material hat einen geringeren CO2-Fußabdruck als sein Gegenstück aus neuem Kunststoff und wurde bereits mindestens einmal recycelt. Das FSC-Zertifikat stellt sicher, dass das verwendete Material aus kontrolliert bewirtschafteten Wäldern stammt. Bislang haben wir noch keine überzeugende Lösung gefunden, die es uns ermöglicht, ganz auf Plastik zu verzichten. Wir bleiben aber dran und suchen weiter nach besseren Lösungen. Wir prüfen zum Beispiel, wie wir die Haltbarkeit auf natürliche Weise verlängern können, und untersuchen Biokunststoffmaterialien.

Hast du vielleicht noch eine Idee? Wir wollen sie hören!

Innovation

Als Foodtech-Start-up, das neue Grenzen erkundet, ist Innovation das, was uns ausmacht. Wir legen grossen Wert auf Forschung & Produktentwicklung, um neue alternative Proteine zu identifizieren und neue Biostrukturierungsmethoden und -technologien zu entwickeln. Wir sind davon überzeugt, dass bio-strukturierte Proteine in Zukunft tierischem Fleisch in Bezug auf Geschmack, Nachhaltigkeit, Gesundheit, Effizienz und Preis überlegen sein werden.

Planted verpflichtet sich, für alle Produkte 100% natürliche Zutaten und keine Zusatzstoffe zu verwenden - und damit eine gesunde und bessere Option für alle zu bieten. Letztlich kommt es darauf an, vielfältige Möglichkeiten anbieten zu können, damit die Reduktion des Konsums von tierischem Protein immer leichter fällt. Und außerdem können wir Herausforderungen nicht widerstehen.

Wir machen eine Wissenschaft draus.

Ressourcen-Effizienz 

Wir bei Planted glauben daran, dass knappe Ressourcen sparsam und verantwortungsvoll eingesetzt werden müssen. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Produktionsprozesse zu optimieren und Verschwendung zu vermeiden, wo immer es möglich ist. So haben wir kürzlich ein Projekt abgeschlossen, das es uns ermöglicht, Ausschuss aus unserer Produktion wiederzuverwerten. Solcher Ausschuss entsteht, wenn unsere Maschinen noch nicht vollständig aufgeheizt sind oder wenn Teile des Produkts nicht unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen – z. B. wenn sie zu klein sind. Mit dem neuen Verfahren konnten wir die Verluste um über 80 % reduzieren.

Circularity 

Durch Upcycling von Nebenprodukten aus anderen Lebensmittel-Wertschöpfungsketten tragen wir zu einem nachhaltigeren Lebensmittelsystem bei. Unser planted.pulled beispielsweise enthält Mehl aus Sonnenblumenpresskuchen – dem hochwertigen Nebenprodukt der Sonnenblumenöl-Produktion. Toll daran ist, dass die Verwertung dieser Presskuchen für die menschliche Ernährung nicht nur aus Sicht der Kreislaufwirtschaft sinnvoll ist: Die Presskuchen sind auch reich an Makro- und Mikronährstoffen. Ganz zu schweigen davon, dass das Ergebnis köstlich ist. Aber das ist erst der Anfang. Wir arbeiten mit Lieferanten und Forschungseinrichtungen zusammen, um in Zukunft in diesem Bereich noch mehr möglich zu machen.

Team & Gemeinschaft  

Bei all unseren Interaktionen legen wir besonderen Wert auf Fairness und Respekt. Wir diskriminieren nicht aufgrund des Geschlechts, des Alters, der Rasse, der Nationalität oder Sonstigem. Um unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebensstilen gerecht zu werden, können fast alle Stellen bei Planted in Teilzeit ausgeübt werden, und die Arbeitszeiten sind flexibel.

Wir unterstützen die Weiterentwicklung unserer Teammitglieder und beteiligen uns finanziell an Weiterbildungen. Ausserdem bieten wir betriebliche Ausbildungsplätze an. Wir legen besonderen Wert auf die psychische Gesundheit, daher haben alle Teammitglieder Zugang zu kostenloser und vertraulicher Beratung und Coaching durch Experten.

An unserem Produktionsstandort steht die Sicherheit immer an erster Stelle. Wir bewerten die Risiken, führen Maßnahmen zur Risikominderung ein und konzipieren spezifische Sicherheitsschulungen. Wir verfolgen und analysieren Unfälle und Beinaheunfälle und setzen unsere Erkenntnisse um, damit sich ähnliche Fehler nicht wiederholen. Derzeit führen wir einen Verhaltenskodex für unseren Verwaltungsrat, die Geschäftsleitung und das Senior Management ein, in dem ethische Geschäftspraktiken sowie soziale und ökologische Verantwortung beschrieben werden.

Partner   

Nachhaltige Beschaffung & Unterstützung der Lieferkette

Neben Qualität und Sicherheit legen wir besonderen Wert auf die Identifikation und Vermeidung von sozialen und ökologischen Risiken in unserer Lieferkette. In einem ersten Schritt verstärken wir unseren Ansatz für Beschaffungsentscheidungen und bei der Überprüfung wichtiger Lieferanten. Unsere Lieferanten Policy definiert Kriterien für eine nachhaltige Zusammenarbeit auf der Grundlage der ILO-Arbeitsnormen und den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und beschreibt die Vermeidung von Umweltverschmutzung.

Neben Hafer und Sonnenblumen als Proteinquellen, sind Erbsenproteine und –fasern die wichtigsten Rohstoffe für unsere Produkte. Alle pflanzlichen Zutaten sind frei von GMO. Wir beziehen keine landwirtschaftlichen Rohstoffe aus artenreichen Regenwäldern.

Wo immer es die Qualität zulässt, entscheiden wir uns für lokale Zutaten. Im Moment bedeutet das, dass unser Rapsöl und Wasser aus der Schweiz und die Erbsen aus Europa stammen. In Zukunft möchten wir auch lokal produzierte pflanzliche Proteine verwenden. Damit dies in der richtigen Qualität und Quantität geschieht, arbeiten wir mit Partnern zusammen, so zum Beispiel in einem Züchtungsprojekt für proteinreiche Pflanzenarten. Zudem sind wir Mitglied in der Swiss Protein Association, um das Thema alternativer Proteine auf der politische Agenda voran zu treiben.